IranDas Grauen

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Hat ein weiteres Mal viel Blut vergießen lassen, um seine Herrschaft zu sichern: Irans Revolutionsführer Ali Chamenei.
Hat ein weiteres Mal viel Blut vergießen lassen, um seine Herrschaft zu sichern: Irans Revolutionsführer Ali Chamenei. IMAGO/SalamPix/ABACA

Was Horror und Verbrechen angeht, waren wir Iraner einiges gewohnt. Dass es noch schlimmer geht, hat das Regime nun demonstriert – und die Wirkung seiner Taten durch die Nachrichtensperre potenziert: über Zeugenschaft aus dem Exil.

Gastbeitrag von Shida Bazyar

Eines der ersten Lebenszeichen, das ich während des Internet-Shutdowns der Islamischen Republik Iran von einem Familienmitglied erhalten konnte, war ein einzelner Satz, der in diesen Tagen seine digitalen Runden zog. Eine Verwandte schrieb in ihrer Instagram-Story: „Und der Oscar für den besten Zuschauer geht an Gott, den Gütigen und Barmherzigen.“ Ich weiß nicht genau, ob ich deutschen Leserinnen und Lesern erklären muss, in welcher Situation sich die Bevölkerung Irans und die iranische Diaspora Mitte Januar befanden, als mich dieser Satz wie ein Faustschlag traf.

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