Filme und SerienSie haben Sex. Aber was heißt das bitte?

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Es geht um Fragen wie: Wie entsteht Nähe, ohne dass sich jemand bedrängt fühlt? Emma Mackey und Kedar Williams-Stirling am Set von „Sex Education“.
Es geht um Fragen wie: Wie entsteht Nähe, ohne dass sich jemand bedrängt fühlt? Emma Mackey und Kedar Williams-Stirling am Set von „Sex Education“. Sam Taylor/Netflix/imago images/Everett Collection

Was machen Intimitätskoordinatoren an Filmsets und braucht man sie da wirklich? Eine Lehrstunde von David Thackeray, der für Serien wie „Sex Education“, „Adolescence“ und „The White Lotus“ arbeitet.

Von Aurelie von Blazekovic

In Lissabon, sehr nah am Flughafen, im containerartigen Seminarraum einer Privatuniversität, geht es ein Wochenende lang professionell um Sex. Ein Workshop des Intimitätskoordinators David Thackeray findet hier statt, dafür ist ein paneuropäisches Publikum aus allen Gewerken des Films angereist. Über das Stückchen Himmel, das von hier aus zu sehen ist, donnern alle paar Minuten Flugzeuge im Landeanflug. Wie als Erinnerung daran, dass Intimität im Film etwas Künstliches ist – hergestellt oft unter widrigen Bedingungen.

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