Interview mit Sprachforscher„Es gibt leider viele Vorurteile über die deutsche Sprache“

Lesezeit: 5 Min.

„Jede Generation hat ihren eigenen Soundtrack. Ich höre ihn immer mit Neugier.“ Graffito des Jugendworts 2025.
„Jede Generation hat ihren eigenen Soundtrack. Ich höre ihn immer mit Neugier.“ Graffito des Jugendworts 2025. Michael Bihlmayer/Picture Alliance/Chromorange

Was ist eigentlich schönes Deutsch? Ein Gespräch mit dem Sprachforscher Roland Kaehlbrandt über Weltschmerz, die Texte von Herbert Grönemeyer – und „Das crazy“, das Jugendwort des Jahres.

Interview von Leon Frei

So gut wie sein gesamtes publizistisches Leben hat Roland Kaehlbrandt damit verbracht, für gutes Deutsch zu werben. Von  „Plastikdeutsch. Ein Lexikon der Sprachverirrungen“ (2007, mit Walter Krämer) und dem „Lexikon der schönen Wörter“ (2009, auch mit Walter Krämer) bis zum „Logbuch Deutsch“ (2016) und „Deutsch – eine Liebeserklärung. Die zehn großen Vorzüge unserer erstaunlichen Sprache“, das vor drei Jahren dann sogar auf dem fünften Platz der Taschenbuch-Bestseller-Liste stand. Sein neues Buch heißt nun: „Die Schönheit der deutschen Sprache“. Höchste Zeit für ein Gespräch darüber, wie es um diese Schönheit bestellt ist, im Moment, in dem die Formulierung „Das crazy“ gerade zum Jugendwort des Jahres gekürt wurde.

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