Intersexualität:Götterkinder

Intersexualität: Der schlafende Hermaphroditos war in der Antike ein beliebtes Motiv.

Der schlafende Hermaphroditos war in der Antike ein beliebtes Motiv.

(Foto: Pierre-Yves Beaudouin)

Die Menschen der Antike hatten im Gegensatz zur Neuzeit keine Problem mit Intersexuellen. Sie nannten sie Hermaphroditen und zeigten sie auch. Eine kulturgeschichtliche Spurensuche.

Von Kia Vahland

Es gibt nun, ganz offiziell, in Deutschland ein drittes Geschlecht. Wer mit uneindeutigen Merkmalen geboren wird, darf sich künftig von Amts wegen als "divers" bezeichnen. Damit sind Intersexuelle nicht völlig gleichgestellt; vorerst erlaubt bleiben Operationen an intersexuellen Babys, die sich traumatisch auswirken können. Dennoch ist das Gesetz in der Geschichte des Abendlandes bahnbrechend. Denn damit ist nun anerkannt, dass nicht nur Männer und Frauen existieren. Das heißt auch: Zwischen den Geschlechtern können die Übergänge fließend sein.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Polizeiruf 110 "Hermann"
Polizeiruf 110
Fast wie im richtigen Leben
Young Woman in Bed with Insomnia; Besser schlafen
Besser schlafen
"Es entsteht ein Negativstrudel"
Formel 1 - GP Spanien - Dietrich Mateschitz
Unternehmer Dietrich Mateschitz
Milliardär, Medienmogul, nicht verfügbar
Börse
Die sieben teuersten Anlegerfehler
Girl lying in hammock in garden wearing VR glasses model released Symbolfoto property released PUBLI
Erziehung
"Moderne Eltern haben das Elternsein verlernt"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB