Eklat um Literaturpreis:Lass krachen

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Jurorin Juliane Liebert, hier mit Aris Fioretos anlässlich der Premiere von dessen Buch "Die dünnen Götter" in Berlin. (Foto: IMAGO/gezett)

Aus dem Eklat um das Jury-Verhalten beim Internationalen Literaturpreis sollte man auch im "Haus der Kulturen der Welt" in Berlin die Konsequenz ziehen: Schluss mit den Vertraulichkeiten, wenn es um Literatur geht.

Von Nele Pollatschek

Unabhängig davon, was sich Juroren während ihren Sitzungen versprechen: Eine Literaturpreisjury tagt weder in einer Arztpraxis noch in einem Beichtstuhl. Muss sie auch nicht. Damit Ärzte und Priester ihrer Arbeit nachgehen können, muss man ihnen alles sagen dürfen - das Intime, das Verwerfliche, das Illegale. Das gilt nicht für Literaturpreisjurys.

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