Internationaler Literaturpreis:Auf der Shortlist: eine weiße Französin

Lesezeit: 1 min

Nominiert für den Internationalen Literaturpreis: die französische Schriftstellerin Adèle Rosenfeld. (Foto: © JF PAGA)

Nach einem sehr öffentlich ausgetragenen Streit um die Vergabekriterien hat der Internationale Literaturpreis seine engere Auswahl bekannt gegeben.

Von Felix Stephan

In Vorständen, Kabinetten, Professuren ist es heute weitgehend unbestrittene Praxis, eine einigermaßen repräsentative Besetzung zumindest nicht völlig außer Acht zu lassen. Das hat nicht allein kulturrevolutionäre Gründe. Der amerikanische Sozialwissenschaftler Scott E. Page hat 2007 in seinem Buch "The Difference" empirisch belegt, dass Unternehmen, die nicht nur in fachlicher, sondern auch in ethnischer, sozialer, geschlechtlicher Hinsicht ein breites Spektrum zusammenbringen, bessere Ergebnisse erzielen und eine höhere Innovationskraft haben als solche, die relativ homogen besetzt sind.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusDeutsche Literatur
:Er ist jetzt öfter hier

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung hat ein prominentes neues Mitglied: den amerikanischen Schriftsteller Jonathan Franzen.

Von Felix Stephan

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: