Corona und StädteWas für Innenstädte wollen wir?

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Die Galeries Lafayette in Berlin.
Die Galeries Lafayette in Berlin. imago/Westend61

Die Kaufhäuser waren einst die Herzen der deutschen Fußgängerzonen. Pandemie und Ladensterben verändern die Stadtzentren - darin steckt auch eine Chance.

Von Till Briegleb

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Der Schriftzug hing nicht sehr lange am Karstadt-Gebäude nahe Hamburgs Hauptbahnhof: "Zentrum für Zukunft" stand Anfang März über dem Eingang der Sportartikelfiliale. Damit war nicht die Zukunft der Sneakers-Moden gemeint. Karstadt-Sport steht seit dem 17. Oktober 2020 leer. Auch die gegenüberliegende Kaufhof-Filiale in einem denkmalgeschützten Warenhausgebäude ist seit vergangenem Jahr ein Spinnenschloss. Die Existenzkrise der Kaufhäuser hat den Eingang zur Mönckebergstraße, Hamburgs beliebtestem Innenstadtboulevard, in eine Geisteradresse verwandelt - wie so viele andere Fußgängerzonen in Deutschland, deren Herzen einst die Kaufhäuser waren.

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