Ingeborg Bachmann„Ein durchaus plausibler Ort“

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„Eines Tages ziehen die Kinder um in die Henselstraße“. In diesem Haus lebte Ingeborg Bachmann zwischen 1933 und 1945.
„Eines Tages ziehen die Kinder um in die Henselstraße“. In diesem Haus lebte Ingeborg Bachmann zwischen 1933 und 1945. Sonja Harter/picture alliance

In einem unscheinbaren Haus in Klagenfurt kam die rastlose Ingeborg Bachmann zur Ruhe. Nun eröffnet dort, in ihrem Elternhaus, ein Museum über das Leben der Autorin.

Von Christiane Lutz

Wer nicht weiß, dass sich hier ein Museum befindet, würde wohl kaum Halt machen an dem aprikosenfarbenen Haus in der Klagenfurter Henselstraße 26. Eine kleine Wohnsiedlung, unauffällige Reihenhäuser. „Eines Tages ziehen die Kinder um in die Henselstraße. In ein Haus ohne Hausherr, in eine Siedlung, die unter Hypotheken zahm und engherzig ausgekrochen ist“, schrieb Ingeborg Bachmann einst. Über den Zaun des sehr nahen Nachbarhauses schaut dann auch ein interessiertes Kleinkind, was los ist in der Nummer 26, weil wohl eher selten was los ist in der Henselstraße.

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