Wer nicht weiß, dass sich hier ein Museum befindet, würde wohl kaum Halt machen an dem aprikosenfarbenen Haus in der Klagenfurter Henselstraße 26. Eine kleine Wohnsiedlung, unauffällige Reihenhäuser. „Eines Tages ziehen die Kinder um in die Henselstraße. In ein Haus ohne Hausherr, in eine Siedlung, die unter Hypotheken zahm und engherzig ausgekrochen ist“, schrieb Ingeborg Bachmann einst. Über den Zaun des sehr nahen Nachbarhauses schaut dann auch ein interessiertes Kleinkind, was los ist in der Nummer 26, weil wohl eher selten was los ist in der Henselstraße.
Ingeborg Bachmann„Ein durchaus plausibler Ort“
Lesezeit: 2 Min.

In einem unscheinbaren Haus in Klagenfurt kam die rastlose Ingeborg Bachmann zur Ruhe. Nun eröffnet dort, in ihrem Elternhaus, ein Museum über das Leben der Autorin.
Von Christiane Lutz

Literatur:„Es ist gut zu wissen, daß es Sie gibt“
Die Beziehung zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch gehört zu den großen Liebesgeschichten der Literatur. Dass sie auch mit Heinrich Böll eng befreundet war, ist kaum bekannt. Jetzt wurde der Briefwechsel zwischen den beiden zum ersten Mal veröffentlicht.
Lesen Sie mehr zum Thema