Briefe von Ingeborg Bachmann und Ilse Aichinger:"Halten wir einander fest"

Ingeborg Bachmann (l) und Ilse Aichinger

Ingeborg Bachmann (l) und Ilse Aichinger

(Foto: Werner Neumeister/imago; Martina Hellmann/dpa)

Sie waren enge Freundinnen und doch grundverschieden: Der Briefwechsel der Schriftstellerinnen Ilse Aichinger und Ingeborg Bachmann zeugt von einem Ringen - um das Schreiben und ihre Lebensentwürfe.

Von Helmut Böttiger

Es gibt eine große Unbekannte in diesem Austausch. Die magischen Momente in der Beziehung zwischen Ilse Aichinger und Ingeborg Bachmann liegen vor dem überlieferten Briefwechsel, lange bevor diese beiden Schriftstellerinnen zu den berühmtesten ihrer Generation wurden. In den Jahren 1949/50 kam es im Wiener 3. Bezirk zu einer ungeahnten Variante des "Dreimäderlhauses", wie die Beteiligten es nannten. Ingeborg Bachmann zog als Untermieterin zur etwas älteren Journalistin Bobbie Löcker, und gemeinsam mit der in der Nähe wohnenden Ilse Aichinger formierten sie ein Trio, das trotz der immer noch lastenden Vergangenheit von einem neuen Bohèmegefühl beseelt war.

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