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Korrespondenz von Ingeborg Bachmann und Heinrich Böll:"Ich schreibe vor Nervosität fast nichts mehr"

Ingeborg Bachmann, Heinrich Böll und Martin Walser (links)

Der Sekt der frühen Jahre: Ingeborg Bachmann, Heinrich Böll und Martin Walser (links) beim Empfang des SFB während der Tagung der Gruppe 47 im Mai 1955 in Berlin.

(Foto: ullstein bild - ullstein bild)

Über Ingeborg Bachmanns Affäre mit Max Frisch gibt es ganze Bücher, kaum bekannt dagegen ist, dass sie und Heinrich Böll eine tiefe Freundschaft verband. Einblick in einen lebenslangen Briefwechsel.

Von Stephan Lohr

Was die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann mit Paul Celan, Max Frisch, Hans Werner Henze oder auch Hans Magnus Enzensberger verband, stößt bei der Nachwelt auf nicht nachlassendes Interesse. Über ihre Affäre mit Max Frisch gibt es ganze Bücher, ihre Briefwechsel mit Celan, Henze und Enzensberger sind publiziert. Heinrich Böll kommt in den Bachmann-Biografien allenfalls am Rande vor. Dass sie sich kannten, weiß man. Dass sie über Jahre miteinander korrespondierten, ist eher unbekannt. Aber der noch gesperrte Briefwechsel lohnt die Lektüre.

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