Es war nicht überraschend, dass Wim Wenders in seiner Preisrede für die Ehren-Lola am Freitagabend auf seinen Film „Falsche Bewegung“ zu sprechen kam. Er konnte nicht anders, zu viele Medien hatten in den Stunden vor der Preisverleihung darüber berichtet, wie Wenders die Schauspielerin Nastassja Kinski seit Jahren abtropfen lässt mit ihrem Wunsch, in diesem Film nicht mehr als entblößte 13-Jährige zu sehen zu sein.
DebatteZur Infamie von Wim Wenders
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Der Regisseur, der die 13-jährige Nastassja Kinski nackt ausstellte, spielt der Schauspielerin die Verantwortung für Zensur im Kino zu. Dass es dafür Beifall gibt von der sich sonst so empfindsam gebenden Branche: Man fasst es nicht.
Essay von Claudia Tieschky
