FilmGut gemeint, trotzdem schlecht

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Gut, dass er's merkt: Dante (Oscar Isaac) erkennt, dass nicht Beatrice seine wahre Liebe ist, sondern seine Ehefrau Gemma (Gal Gadot).
Gut, dass er's merkt: Dante (Oscar Isaac) erkennt, dass nicht Beatrice seine wahre Liebe ist, sondern seine Ehefrau Gemma (Gal Gadot). Alex Majoli/ITHOD Productions Ltd.

Schöne Bilder und schöne Schauspieler sind leider nicht genug: Julian Schnabels Bestsellerverfilmung „In the Hand of Dante“ ist ein ziemliches Durcheinander.

Von Kathleen Hildebrand

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Martin Scorsese scheint momentan besonders großen Spaß daran zu haben, sich mit kleinen, lustigen Gastauftritten in den Filmen anderer Leute zu verewigen. In „The Mandalorian & Grogu“ hat er eben erst einem vielarmigen Äffchen-Alien seine Stimme geliehen. Jetzt ist er in Julian Schnabels Literaturverfilmung zu sehen oder eher: zu entdecken. Hinter einem riesigen Rauschebart und weißen welligen Haaren muss man schon kurz überlegen, bevor man sagen kann: Er ist’s – und nicht einer der Bergzwerge aus dem „Herrn der Ringe“. Scorsese spielt einen weisen alten Juden, der dem Dichter Dante in der Verbannung beisteht und andächtig dessen Versen lauscht.

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