Martin Scorsese scheint momentan besonders großen Spaß daran zu haben, sich mit kleinen, lustigen Gastauftritten in den Filmen anderer Leute zu verewigen. In „The Mandalorian & Grogu“ hat er eben erst einem vielarmigen Äffchen-Alien seine Stimme geliehen. Jetzt ist er in Julian Schnabels Literaturverfilmung zu sehen oder eher: zu entdecken. Hinter einem riesigen Rauschebart und weißen welligen Haaren muss man schon kurz überlegen, bevor man sagen kann: Er ist’s – und nicht einer der Bergzwerge aus dem „Herrn der Ringe“. Scorsese spielt einen weisen alten Juden, der dem Dichter Dante in der Verbannung beisteht und andächtig dessen Versen lauscht.
FilmGut gemeint, trotzdem schlecht
Lesezeit: 2 Min.

Schöne Bilder und schöne Schauspieler sind leider nicht genug: Julian Schnabels Bestsellerverfilmung „In the Hand of Dante“ ist ein ziemliches Durcheinander.
