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In Dornburg:Keramik der Moderne

Von Johanna Pfund

Im alten Marstall in Dornburg findet sich die letzte, noch erhaltene Werkstatt des Bauhauses. Walter Gropius hatte das Gebäude nahe der Dornburger Schlösser 1920 als Standort für die Keramikwerkstatt entdeckt. Max Krehan, der bereits in Dornburg arbeitete, sollte die Ausbildung der Bauhaus-Studenten übernehmen, gemeinsam mit Formmeister Gerhard Marcks. Unter anderem arbeiteten Theodor Bogler, Otto Lindig, Marguerite Friedlaender und Werner Burri in Dornburg. Die Töpferei blieb trotz des Umzugs des Bauhauses nach Dessau erhalten. Otto Lindig führte die Werkstatt in der Bauhaus-Tradition weiter. 1949 folgte die Familie Körting, die hier bis heute arbeitet.

Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr. Besuchergruppen können Termine vereinbaren. Infos unter www.keramik-museum-buergel.de

© SZ vom 25.09.2019

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