Corona-Impfung:Wo bleibt die Solidarität?

Coronavirus - Impfzentrum

Ein Impfzentrum im sächsischen Löbau vor einigen Tagen.

(Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

Zu Beginn der Pandemie herrschte ein großes, warmes Gefühl der kollektiven Verantwortung. Dann ließ die gemeinsame Anstrengung nach, die Impfkampagne lahmt. Was bedeutet das für die Gesellschaft der Zukunft?

Von Johan Schloemann

Im Frühjahr des vergangenen Jahres, es ist gefühlt sehr lange her, wurde der Kampf gegen die Verbreitung der Coronaviren zu einer großen Gemeinschaftsleistung erklärt. Nicht staatliche Restriktionen, die in den späteren Wellen das umstrittene Mittel der Wahl waren, in kalter Verwaltungssprache "Maßnahmen" genannt, schienen die Ansteckungskurve in erster Linie herunterbringen zu können, sondern ein warmes, großes Gefühl der Verantwortung. Nur wenn "die Menschen" aus eigenem Antrieb mitmachten, hieß es damals, aus fürsorglicher Angst um die Alten und vor vollen Intensivstationen, nur dann sei das Schlimmste zu verhindern.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Tödlicher Unfall
"Für mich ist das Mord"
Entspannung. Schatten einer junge Frau im Abendlicht. Symbolfoto Jesolo Venetien Italien *** Relaxation shadow of a youn
Meditieren lernen
"Meditation deckt auf, was ohnehin schon in einem ist"
Marion Karausche
Wenn dein Kind nicht glücklich werden will
Close up of barechested slim woman closing her jeans model released Symbolfoto PUBLICATIONxINxGERxSU
Gesundheit
Ist nur schlank gesund?
Jérôme Boateng
Wer ist Täter, wer ist Opfer?
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB