KinoTritt das Kino in die Manufactum-Phase ein?

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Die Szene kürzen? Auf keinen Fall! Christopher Nolan am Set von „Oppenheimer“.
Die Szene kürzen? Auf keinen Fall! Christopher Nolan am Set von „Oppenheimer“. Melinda Sue Gordon

Es wird wieder mehr analog gedreht, zumindest im Blockbustersegment. Positiver Nebeneffekt: Dadurch können die Filme von Christopher Nolan nicht noch länger werden.

Von Philipp Bovermann

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Manche Dinge werden kleiner, wenn es ihnen schlecht geht, andere größer. Geht es dem Kino schlecht? Es wird jedenfalls größer. Und die Filme länger. Als grobe Faustregel hat der Filmdatenanalyst Stephen Follows kürzlich ermittelt: Je höher die Budgetklasse, umso stärker sind die durchschnittlichen Laufzeiten in den vergangenen Jahrzehnten gestiegen. Der Längenwuchs konzentriert sich also bei den Blockbustern, wo zu absurder Komplexität angewachsene Plastikheldengeschichten mitsamt achtzehn Nebensträngen erzählt werden müssen. Oder bei Projekten, bei denen Leute wie Christopher Nolan Regie führen.

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