Im Kino: Sophie MarceauDas unendliche Mädchen

Da ist es wieder, das Traummädchen der achtziger Jahre: "Vergissmichnicht" heißt der neue Film mit Sophie Marceau - der Titel würde auch prima zu ihrer Karriere passen.

Da ist es wieder, das Traummädchen der 80er Jahre: "Vergissmichnicht" heißt der neue Film mit Sophie Marceau - der Titel würde auch prima zu ihrer Karriere passen. Die Bilder.

Wer kennt diese Frau? Und was fällt uns an ihr auf? Dass sie zeitlos zu sein scheint? Schön? Unverwechselbar und doch so universell?

Es muss schon die Frage erlaubt sein, was aus Sophie Marceau geworden wäre, wenn sie nicht als 12-Jährige in Paris entdeckt und mit dem Teeniefilm La Boum zum Sinnbild des ewigen Mädchens avanciert wäre: Wäre sie Verkäuferin geworden, wie ihre Mutter? Gelegenheitsjobber, wie ihr Vater? Oder eine junge Mutti aus den Arondissements, wie viele ihrer damaligen Freundinnen?

Eine weitere Frage drängt sich auf: Hat ihr der frühe Ruhm eher geschadet oder genutzt? Und: Ist sie wirklich das frische, unverbrauchte Ding, als das sie seit nunmehr 30 Jahren auf der Kinoleinwand verkauft wird? Schauen wir mal:

Text und Bildauswahl: Ruth Schneeberger/sueddeutsche.de/kar/bgr

Bild: Schwarz/Weiß 21. Dezember 2010, 15:542010-12-21 15:54:51 © sueddeutsche.de/rus