Im Kino: Bruce WillisManche mögen Schweiß

In seinem neuen Film "R.E.D" spielt Bruce Willis wieder einmal mit seinem Image als einsamer Actionheld. Dabei sollte er eigentlich nur eines: endlich Homer Simpson spielen. Ein Portrait in Bildern.

In seinem neuen Film "R.E.D" spielt Bruce Willis wieder einmal mit seinem Image als einsamer Actionheld. Dabei sollte er eigentlich nur eines: endlich Homer Simpson spielen. Ein Portrait in Bildern.

Natürlich: Auf der großen Leinwand und in den Herzen seiner Fans war und bleibt dieser Mann für immer ein Actionheld. Aus grobem Holz geschnitzt, mit unbeweglicher Miene, im ewig weiß-verschmutzten Unterhemd, immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Das berühmte "Yippie-Ya-Yeah, Schweinebacke!" aus dem Film Stirb langsam hieß im Original "Yippie Kay Yay, Motherfucker!", und hätte das nicht Bruce Willis gesagt, es wäre nicht einmal halb so cool. Denn die - vornehmlich männliche - Fangemeinde, die sich seine berühmte Synchronstimme (im Deutschen Robert Nitschke) gerne aufs "Navi" lädt, liebt den Filmhelden für seine Obercoolness heiß und innig.

Dabei taugt Bruce Willis eigentlich weniger zum Helden der Coolness, als man meinen möchte:

Text und Bildauswahl: Ruth Schneeberger/sueddeutsche.de/bgr

Bild: REUTERS 28. Oktober 2010, 15:292010-10-28 15:29:27 © sueddeutsche.de/rus