DebatteUnd Siegmund und Chrupalla grinsen vor sich hin

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„Keen Getue, keen Gemache, für den Frieden“: Ulrich Siegmund (links), Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, und Tino Chrupalla,  Bundesvorsitzender der AfD in Dessau-Roßlau.
„Keen Getue, keen Gemache, für den Frieden“: Ulrich Siegmund (links), Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, und Tino Chrupalla,  Bundesvorsitzender der AfD in Dessau-Roßlau. Jan Woitas/dpa

In Dessau offenbart die AfD, wofür sie wirklich steht. Ihr Projekt, durch Vergangenheitsverklärung und Gewaltaufrufe eine liberale Zukunft zu bekämpfen, ist aber kein speziell ostdeutsches – sondern Teil einer internationalen Allianz.

Gastbeitrag von Ilko-Sascha Kowalczuk

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Was will die AfD, was sind ihre Ziele? Ist sie – wie der Autor seit Langem meint – im Kern eine faschistische Partei, gehört sie verboten? Je wahrscheinlicher ein Wahlsieg der AfD ist, desto drängender werden diese Fragen. Und allen Umfragen zufolge stehen die Chancen nicht schlecht, dass im September in Sachsen-Anhalt erstmals ein AfD-Funktionär Ministerpräsident eines Bundeslandes wird.

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Ilko-Sascha Kowalczuk
:„Rassismus ist die DNA der AfD, auch die DNA ihrer Wählerschaft“

Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk über seine Jugend in der SED-Diktatur, die Verharmlosung der AfD und die Wut, die ihn jeden Morgen antreibt.

SZ PlusInterview von Christian Mayer

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