Identitätsdebatte:Eine Gesellschaft vollwertiger Bürger

Black Lives Matter

Grundsatzfrage: Wer darf für wen sprechen? "Black Lives Matter"-Demo auf dem Berliner Alexanderplatz

(Foto: Regina Schmeken)

Wer die gesellschaftlichen Bruchlinien und Konflikte der Gegenwart verstehen will, findet in der fast vergessenen Kulturtheorie von Talcott Parsons ein paar Antworten.

Von Armin Nassehi

Denkmale sind für das Thema Identitätspolitik ein schönes Anschauungsmaterial, weil sie als materialisierte Geschichtspolitik und mit persistierender Substanz aus Stein, Metall und Bedeutung nicht einfach vergessen und übersehen werden können. Antirassismus-Engagierte entdecken in manchen Denkmalen ohne Zweifel Rassisten, Symbole für frühere Unterdrückung und für Kolonialismus. Zugleich fühlen sich nun andere herausgefordert, sie zu verteidigen, weil sie für das Eigene stehen, für die eigene glorreiche Vergangenheit.

Zur SZ-Startseite
A woman wearing a protective mask, walks near Arc de Triomphe as France grapples with an outbreak of coronavirus (COVID-19) disease, in Paris

SZ PlusMeinungCorona-Krise
:Um jeden Preis?

Es ist besorgniserregend, mit welcher Selbstverständlichkeit die Einschränkungen unseres Alltags hingenommen werden. Wird die offene Gesellschaft erwürgt, um sie zu retten? Ein Zwischenruf.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: