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Identitätsdebatte:Eine Gesellschaft vollwertiger Bürger

Black Lives Matter

Grundsatzfrage: Wer darf für wen sprechen? "Black Lives Matter"-Demo auf dem Berliner Alexanderplatz

(Foto: Regina Schmeken)

Wer die gesellschaftlichen Bruchlinien und Konflikte der Gegenwart verstehen will, findet in der fast vergessenen Kulturtheorie von Talcott Parsons ein paar Antworten.

Denkmale sind für das Thema Identitätspolitik ein schönes Anschauungsmaterial, weil sie als materialisierte Geschichtspolitik und mit persistierender Substanz aus Stein, Metall und Bedeutung nicht einfach vergessen und übersehen werden können. Antirassismus-Engagierte entdecken in manchen Denkmalen ohne Zweifel Rassisten, Symbole für frühere Unterdrückung und für Kolonialismus. Zugleich fühlen sich nun andere herausgefordert, sie zu verteidigen, weil sie für das Eigene stehen, für die eigene glorreiche Vergangenheit.

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