Comics gegen ICEEin Medium des Widerstands

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Ein Werkzeug des Protests: Auf Instagram ruft die Zeichnerin K. Woodman-Maynard aus Minneapolis dazu auf, Übergriff der ICE-Beamten und ihre Folgen in Kurzcomics zu dokumentieren.
Ein Werkzeug des Protests: Auf Instagram ruft die Zeichnerin K. Woodman-Maynard aus Minneapolis dazu auf, Übergriff der ICE-Beamten und ihre Folgen in Kurzcomics zu dokumentieren. instagram.com/woodmanmaynard

Mit der Aktion „ICE Out Comics“ auf Instagram protestieren Zeichner gegen das brutale Vorgehen der US-Bundesbeamten in Minneapolis – und halten fest, was den Kameras entgeht.

Von Martina Knoben

Das Haus ist nichts Besonderes: ein Kasten mit spitzem Dach, davor zwei Mülltonnen und eine Garage, amerikanische Mittelstandssuburbdurchschnittlichkeit. Dazu ist zu lesen: „Alex Pretti, der Intensivpfleger, der am Samstag von ICE-Agenten getötet wurde, lebte früher in einem Haus direkt hinter meinem – direkt über die Straße.“ – „Ich kannte ihn nicht. Er zog aus, ungefähr zu der Zeit, als ich einzog.“ Das nächste Bild zeigt einen Fuß, ein Rad, eine winkende Hand: „Aber er ging auf denselben Gehsteigen, fuhr mit seinem Rad auf denselben Straßen und grüßte dieselben Nachbarn. Und jetzt ...“ Das letzte Panel des Kurzcomics bleibt weiß: „Ist er nicht mehr da.“

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