Ian Morris: "Geographie ist Schicksal":Unbewusste Kräfte

Lesezeit: 6 min

Ian Morris: "Geographie ist Schicksal": "Wenn man die Welt von Moskau aus sieht, muss man kein Putin sein, um einen Beitritt der Ukraine zur EU und Nato abzulehnen." - Der Brexit aus Sicht des Künstlers Banksy in einem Wandgemälde in Dover.

"Wenn man die Welt von Moskau aus sieht, muss man kein Putin sein, um einen Beitritt der Ukraine zur EU und Nato abzulehnen." - Der Brexit aus Sicht des Künstlers Banksy in einem Wandgemälde in Dover.

(Foto: Glyn Kirk/AFP)

Der englische Historiker Ian Morris zieht die großen Linien. Ein Gespräch über "Big History", den Brexit, China und Putin.

Interview von Niklas Elsenbruch

Ian Morris ist ein Beispiel dafür, wie lebendig Gelehrsamkeit sein kann. Zur Videoschalte meldet sich der Autor des 2011 erschienenen Bestsellers "Wer regiert die Welt?" aus dem heimischen Arbeitszimmer in Boulder Creek. Die kalifornische Ortschaft liegt inmitten eines Redwood-Walds in den Bergen südlich von San Francisco. Eine Autostunde entfernt, an der Stanford-Universität, lehrt Morris als Professor für Philologie und Geschichte. Es ist acht Uhr morgens Ortszeit, doch der 62-Jährige sprudelt vor Wissen und Witz - ganz im Stil seines neuen Buchs "Geographie ist Schicksal", das einen Anlauf von 10 000 Jahren nimmt, um nicht nur den Brexit zu erklären.

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