LiteraturDie Idiotie jener Tage

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Kein Freund der Gegenwart: der britische Schriftsteller Ian McEwan.
Kein Freund der Gegenwart: der britische Schriftsteller Ian McEwan. Annalena McAfee

Wie schauen Menschen im Jahr 2119 zurück auf unsere Gegenwart? Dieses Experiment macht Ian McEwan in seinem neuen Roman „Was wir wissen können“ – und kommt aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. Sehr scharfsinnig ist das nicht.

Von Florian Kaindl

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Die entscheidende Frage stellt Ian McEwan in seinem neuen Roman „Was wir wissen können“ ziemlich früh. Sie lautet: „Warum (...) diese Begeisterung für ein Treffen älterer, selbstzufriedener, mittelmäßiger Leute?“ Im Jahr 2014 hatte ein Dichter namens Francis Blundy einmal seiner Frau Vivien ein Gedicht zu ihrem Geburtstag vorgetragen, das daraufhin verloren gegangen ist und nie wieder auftauchte. Und auf die Frage, warum man sich für diesen Vorfall, das Gedicht, den Geburtstag interessieren sollte, findet der Roman auch bis zum Schluss keine eindeutige Antwort.

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