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Liebe, Sexualität, Eros in allen Formen bis hin zum modernen Dating-Chaos – darum geht es in „Hundesohn“ von Ozan Zakariya Keskinkılıç.
Liebe, Sexualität, Eros in allen Formen bis hin zum modernen Dating-Chaos – darum geht es in „Hundesohn“ von Ozan Zakariya Keskinkılıç. (Foto: Suhrkamp Verlag)

Ein wilder Sprachstrom zwischen Koran und Kafka, Türkei und schwulem Berlin: Mit „Hundesohn“ hat Ozan Zakariya Keskinkılıç ein erstaunliches Romandebüt vorgelegt.

Von Gustav Seibt

Wenn man von Literatur erwartet, dass sie neue Wirklichkeiten nicht nur beschreiben, sondern zum Ausdruck bringen und selbst Sprache werden lassen soll, dann hat man hier ein rares Beispiel: im Roman „Hundesohn“ des 35 Jahre alten Autors Ozan Zakariya Keskinkılıç, dem überraschendsten Debüt dieses Herbsts.

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