Wenn man von Literatur erwartet, dass sie neue Wirklichkeiten nicht nur beschreiben, sondern zum Ausdruck bringen und selbst Sprache werden lassen soll, dann hat man hier ein rares Beispiel: im Roman „Hundesohn“ des 35 Jahre alten Autors Ozan Zakariya Keskinkılıç, dem überraschendsten Debüt dieses Herbsts.
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Ein wilder Sprachstrom zwischen Koran und Kafka, Türkei und schwulem Berlin: Mit „Hundesohn“ hat Ozan Zakariya Keskinkılıç ein erstaunliches Romandebüt vorgelegt.
Von Gustav Seibt
