Plötzlich ist er da, Baptiste, etwa zehn Jahre alt, er steht am Strand vor dem gleichaltrigen Erzähler, im Gegenlicht. Eine Aura von Allmacht ist um ihn, ein bronzener Glanz. "Er passt so gut ins Bild, dass ich immer eine Weile brauche, um ihn im Gedränge zu entdecken. Er ist die Bewegung. Sein Körper setzt die Welt in Bewegung, während bei meinem alles ins Stocken gerät ... Alles, was zu schnell geht, macht mir Angst."
Hugo Lindenbergs Roman "Eines Tages wird es leer sein"Blut für die Quallen
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In dem Roman "Eines Tages wird es leer sein" schildert Hugo Lindenberg mit schneidender Schärfe die Jugend eines Juden in Frankreich, für den es keine Zugehörigkeit gibt.
Von Fritz Göttler
