Hubert Winkels’ ErinnerungenHeiliges Bimmeln

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Ständig irgendwo zugeschaltet: der Literaturkritiker Hubert Winkels.
Ständig irgendwo zugeschaltet: der Literaturkritiker Hubert Winkels. (Foto: Joachim Gern/KiWi)

Jahrzehntelang war Hubert Winkels einer der einflussreichsten Literaturkritiker Deutschlands. Jetzt hat er ein tausendseitiges Erinnerungsbuch geschrieben. So gründlich und heiter liest man eine westdeutsche Intellektuellenbiografie selten.

Von Felix Stephan

Ein guter Einstieg in dieses Textmassiv, als das man sich Hubert Winkels Buch „Die Hände zum Himmel“ gern vergegenwärtigen darf, wäre diese Szene, sie hat sich in den Neunzigerjahren zugetragen: Hubert Winkels nimmt an der Redaktionskonferenz des Gesellschaftsmagazins Tempo teil, die Mauer war gerade gefallen, Polen auf einmal ganz buchstäblich offen, Techno an jeder Straßenecke. Der deutsche Journalismus verjüngte sich rapide und Tempo stand wie kein anderes Magazin für den Moment.

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