Deborah Lipstadt über die Wannseekonferenz:"Man kann seine eigene Meinung haben, aber nicht seine eigenen Fakten"

Lesezeit: 6 min

Deborah Lipstadt über die Wannseekonferenz: Deborah Lipstadt, geboren 1947 in New York, kam zu ihrem Lebensthema, weil sie viele Holocaust-Überlebende in ihrem Umfeld kannte.

Deborah Lipstadt, geboren 1947 in New York, kam zu ihrem Lebensthema, weil sie viele Holocaust-Überlebende in ihrem Umfeld kannte.

(Foto: Giorgio Onorati/picture alliance / dpa)

Deborah Lipstadt forscht seit Jahrzehnten zum Holocaust. Ein Interview über gefährliche Schreibtischtäter, neuen Antisemitismus und ihren eigenen Kampf gegen Leugner der Shoah.

Von Verena Mayer

Die amerikanische Historikerin Deborah Lipstadt ist eine der renommiertesten Holocaust-Forscherinnen weltweit. Einer größeren Öffentlichkeit wurde die 74-Jährige durch ihren Prozess gegen den Holocaust-Leugner David Irving bekannt. Zuletzt hat US-Präsident Joe Biden sie für das Amt der Antisemitismus-Beauftragten nominiert. Mit der SZ sprach Lipstadt vor der Tagung zum 80. Jahrestag der Wannseekonferenz, die seit Mittwoch von der Gedenkstätte Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin abgehalten wird.

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