HohenzollernSarkophage in gedimmtem Licht

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Ein Totenkopf auf dem Sarg des im Dezember 1711 verstorbenen Philipp Wilhelm Markgraf von Brandenburg. Die Gruft soll am Wochenende wiedereröffnet werden.
Ein Totenkopf auf dem Sarg des im Dezember 1711 verstorbenen Philipp Wilhelm Markgraf von Brandenburg. Die Gruft soll am Wochenende wiedereröffnet werden. Soeren Stache/dpa

Fast 30 Millionen Euro hat die neue Hohenzollerngruft im Berliner Dom gekostet. Sie ist auch ein Mahnmal für dynastischen Gebärstress und Kindersterblichkeit.

Von Peter Richter

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Wien hat seine Kapuzinergruft, in der die Gebeine der Habsburger ruhen und die Touristen vor den vielen Totenköpfen das Schaudern lernen. München hat eine Gruft für die Wittelsbacher, Dresden eine für die Wettiner, jedenfalls die katholischen, denn die evangelischen liegen in Freiberg. Und Berlin? Hatte für die Hohenzollern bisher nur eine „Bahnhofshalle“, wie das in ortsüblicher Mauligkeit gern formuliert wurde.

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