Hörbuch von Charly HübnerLyrik und Super-8-Film in einem

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Charly Hübner fügt sich dem langwelligen Rhythmus Uwe Johnsons. Welch ein Glück.
Charly Hübner fügt sich dem langwelligen Rhythmus Uwe Johnsons. Welch ein Glück. (Foto: Chris Emil Janssen/imago images)

Der Schauspieler Charly Hübner verehrt den Schriftsteller Uwe Johnson – und steckt seine Hörer in "Wenn Du wüsstest, was ich weiß" mit dieser Begeisterung an.

Von Gustav Seibt

Uwe Johnson hatte ihn sofort. So berichtet es der Schauspieler Charly Hübner, der populär ist weit über die Kreise hinaus, in denen 2500 Seiten lange komplexe Romanwerke wie die „Jahrestage“ durchgelesen werden. Dabei kam Hübner als junger Leser gerade von Hans Fallada, einem glänzenden, zupackenden Erzähler, aber doch weit entfernt von Johnsons in Perspektiven und Ebenen gebrochenem Schreiben. Eine Stufe hinauf also, ein Ruck, wie er hoffentlich in jeder Lesebiografie beglückend erfahren und geleistet wird – früher oft von Karl May zu Thomas Mann: Was für eine Freude, wenn man begreift, ah, da ist man nun, endlich, bei der richtigen großen Literatur, in der Welt, wo ein Hauch von Ewigkeit weht.

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