Jeder Mensch schwitzt. Doch zeigen will das am liebsten niemand. In den Drogeriemärkten reihen sich Deodorants an Antitranspirante, Mini-Ventilatoren gibt es längst mit USB-Anschluss fürs Smartphone. Warum hat Schweiß so einen schlechten Ruf? Dazu forscht Elena Beregow. Sie ist Juniorprofessorin am College for Social Sciences and Humanities der Ruhr-Allianz in Essen und beschäftigt sich mit der gesellschaftlichen und kulturellen Bedeutung des Schwitzens.
Interview mit Soziologin„Schweiß war schon immer zutiefst kulturell aufgeladen“
Lesezeit: 5 Min.

Insbesondere während Hitze ist Schwitzen wichtig für die Gesundheit, trotzdem tun Menschen viel, um trocken und geruchsfrei zu bleiben. Die Soziologin Elena Beregow erforscht die gesellschaftliche Bedeutung von Schweiß – und plädiert dafür, ihn als körperliche Realität anzuerkennen.
Interview von Marie Gundlach

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