"Hildensaga. Ein Königinnendrama" in München:Starkes Stück

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"Hildensaga. Ein Königinnendrama" in München: Der Held Siegfried (Jonathan Müller) und die Königin Brünhild (Henriette Nagel) nach einer vom Autor neu erfundenen Liebesnacht.

Der Held Siegfried (Jonathan Müller) und die Königin Brünhild (Henriette Nagel) nach einer vom Autor neu erfundenen Liebesnacht.

(Foto: Arno Declair/Volkstheater München)

In der "Hildensaga" verbünden sich Kriemhild und Brünhild gegen ihre Peiniger. Am Münchner Volkstheater inszeniert es Christina Tscharyiski als knallendes, fast feministisches Drama.

Von Christiane Lutz

Zu behaupten, dass Frauen die besseren Menschen sind, ist rührend. Aber leider grundfalsch. Frauen haben nur immer noch seltener die Gelegenheit, sich auf der ganz großen Bühne ätzend zu benehmen, woran man unbedingt etwas ändern muss. Und jetzt kommt auch schon Ferdinand Schmalz und sein Stück "Hildensaga. Ein Königinnendrama" ins Spiel. Inszeniert von der österreichischen Regisseurin Christina Tscharyiski hatte es jetzt am Münchner Volkstheater Premiere. Darin geht es genau darum: den Frauen mal die Bühne zu überlassen. Mal schauen, ob die es besser machen.

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