AutobiografieEin Wunder, dass sie überlebt hat

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„Das Milieu hat seine menschlichen Seiten, aber am Ende ist es doch mörderisch", schreibt Herta Lueger über ihre Zeit als erfolgreiche Sex-Unternehmerin.
„Das Milieu hat seine menschlichen Seiten, aber am Ende ist es doch mörderisch", schreibt Herta Lueger über ihre Zeit als erfolgreiche Sex-Unternehmerin. (Foto: privat/Matthes & Seitz)

Sie arbeitete als Domina in der Münchner Halbwelt, als der Mord an einer Prostituierten Herta Lueger ans grelle Licht der Öffentlichkeit brachte. Jetzt erzählt die 76-Jährige zusammen mit ihrer Tochter ihr Leben selbst.  „Bardame gesucht – Zimmer vorhanden“ gleicht einer Achterbahnfahrt.

Von Christian Mayer

Die Siebziger- und Achtzigerjahre in München, das ist die große Zeit der Boulevardmedien, an jeder Ecke werben die Zeitungsständer mit ihren brüllenden Schlagzeilen. Der Bedarf nach Sensationen ist gigantisch: Koksende Gastronomen, verführerische Diven, flegelhafte Fußballstars, Kini-Parodien wie Rudolph Moshammer – sie alle landen auf den gedruckten Titelseiten. Und wenn es allzu ruhig ist in der Stadt, erfindet man halt einen Skandal. So sind die Baby-Schimmerlos-Jahre in München: eine Melange aus realem Wahnsinn und Fiktion, aus Selbstdarstellung und unfreiwilliger Entblößung. Schwabylon pur.

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