Hemingways "Wem die Stunde schlägt":"Ich unaussprechlich auf die Milch eurer Väter"

Hemingways "Wem die Stunde schlägt": Der Krieg sei "das beste Sujet", er bringe Dinge hervor, auf die man "normalerweise ein Leben lang wartet": Ernest Hemingway und seine dritte Frau, die Kriegsreporterin und Schriftstellerin Martha Gellhorn, mit erlegten Fasanen bei einem Jagdausflug in Idaho.

Der Krieg sei "das beste Sujet", er bringe Dinge hervor, auf die man "normalerweise ein Leben lang wartet": Ernest Hemingway und seine dritte Frau, die Kriegsreporterin und Schriftstellerin Martha Gellhorn, mit erlegten Fasanen bei einem Jagdausflug in Idaho.

(Foto: DPA)

Werner Schmitz hat Hemingways Kriegsroman "Wem die Stunde schlägt" neu übersetzt. Und lässt die Schimpfwörter einfach weg.

Von Meike Fessmann

Der Krieg sei "das beste Sujet von allen", schrieb Ernest Hemingway Mitte der Zwanziger an F. Scott Fitzgerald. Dabei war er schon damals kein Greenhorn mehr. Als 18-Jähriger war er nach nur sechs Tagen Kriegseinsatz an der italienischen Front schwer verwundet worden. Und hatte sich prompt in die Krankenschwester Agnes von Kurowsky verliebt, die den 1899 geborenen Amerikaner allerdings für zu jung hielt, um sich auf ihn einzulassen. Davon erzählte er 1929 in seinem Roman "In einem anderen Land".

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