Xinjiang, die Autonome Region der Uiguren im Nordwesten Chinas, ist seit Jahren in den Schlagzeilen wegen Vorwürfen breit angelegter Menschenrechtsverstöße. Seriöse Feldforschung vor Ort war seit Jahrzehnten politisch und ethisch heikel und ist seit 2017 faktisch unmöglich geworden. Allerdings fördert der Parteistaat inzwischen wieder den in- und ausländischen Tourismus in die Region und Delegationen von Journalisten und Wissenschaftlern, um „die Xinjiang-Story gut zu erzählen“, sprich Pekings Politik in gutes Licht zu rücken.
Zweifelhafte deutsche China-WissenschaftBesten Dank von Xi Jinping
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Ein deutscher China-Forscher hat gerade eine hohe Auszeichnung der Volksrepublik angenommen. Lässt sich das Fach für die Ziele des autoritären Regimes in Peking einspannen? Ein neues Buch wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet.
Gastbeitrag von Björn Alpermann
