„Mir scheint, die Frage des sozialen Zynismus, des Menschenhasses und der Menschenverachtung ist von äußerster Dringlichkeit.“ In seiner Antrittsvorlesung an der Universität Göttingen spricht Helmuth Plessner, prägende Figur der philosophischen Anthropologie im 20. Jahrhundert, über seine große Sorge der Nachkriegszeit.
PhilosophieWo Hass abstrakt wird, wächst die Gefahr
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Die Essays des Philosophen Helmuth Plessner über Unmenschlichkeit und Menschenverachtung sind viele Jahrzehnte alt – aber sie helfen die Schrecken der Gegenwart zu verstehen.
Von Jonas Hertel und Coraly von Welser
