Mit Leuten, die siebzig werden, darüber zu sprechen, was sie vom Leben gelernt haben, ist eigentlich nie verkehrt. Bei Helge Schneider, der am Samstag seinen Geburtstag feiert, ist es sogar Pflicht. Guckt man sich seinen autobiografischen, wunderbar altersfrohen Blödelfilm „The Klimperclown“ an, der Anfang des Monats in die Kinos kam, gewinnt man jedenfalls den Eindruck, dass man mit ihm dringend ein ernstes Gespräch darüber führen sollte, worauf es als Mensch ankommt. Versuchen kann man es ja mal.
Helge Schneider„Ich bin ziemlich cool“
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Dieses Foto lässt Helge Schneider von sich schießen, nachdem man ihm mitgeteilt hat, es solle im Interview um seine Coolness gehen.
Helge SchneiderHelge Schneider wird 70. Zeit, ihm die letzten Geheimnisse des Lebens zu entlocken. Ein Gespräch über Buddha, die Lehren eines Obdachlosen mit Plastiktüten und die Strahlung nach einem Atomschlag.
Interview von Philipp Bovermann
