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Zu Besuch bei Helga Schubert:Leben im Zwergenland

In der Künstlerkolonie: Helga Schubert in Neu Meteln, Mitte der Siebzigerjahre.

(Foto: Helga Paris)

Voriges Jahr hat die Schriftstellerin Helga Schubert im Alter von 80 Jahren den Bachmannpreis bekommen. Jetzt ist ihr Buch da, ein Leben in 29 Geschichten. Ein Besuch in ihrem Haus in Neu Meteln.

Von Renate Meinhof

Es ist der Tag, an dem das schnelle Internet nach Neu Meteln kommt, in den Wiesenweg, das Haus links, neben dem alten, staksigen Heuwender. Noch ein Durchbruch also, im Schlafzimmer, und allerhand Dreck. Das schnelle Internet kommt in Gestalt zweier Männer ins Dorf, ein Bulgare, der Chef, ein Litauer dazu, und Helga Schubert jongliert die beiden fast zärtlich durch Garten und Haus und hätte ihnen natürlich Kaffee gebrüht, guten Bohnenkaffee, wie man es früher machte, im Osten, was auch damit zu tun hatte, dass Handwerker angefüttert werden wollten wie scheue, seltene Tiere, warmhalten musste man sie sich, damit sie nicht schludern, damit sie ja wiederkommen, den Hammer nicht einfach fallen lassen, so war es doch.

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