LiteraturAlles hätte anders sein können

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Sie bleibt als Autorin, als erzählendes Ich, immer mit im literarischen Bild: die Schriftstellerin Helene Bukowski.
Sie bleibt als Autorin, als erzählendes Ich, immer mit im literarischen Bild: die Schriftstellerin Helene Bukowski. Tobias Kruse

Im Jahr 1985 nahm sich eine junge Pianistin, die seit ihrer Kindheit als Wunderkind galt, mit Anfang zwanzig das Leben. Jetzt erzählt die Schriftstellerin Helene Bukowski deren Geschichte.

Von Cathrin Kahlweit

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Gut möglich, dass es der Suizid einer jungen Frau mit großer Zukunft gewesen ist, der die Schriftstellerin Helene Bukowski an dem Stoff ihres Romans „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ interessiert hat. Oder die Geschichte eines gescheiterten Wunderkindes, einer hochtalentierten, aber gedemütigten Pianistin. Oder der Blick in die DDR, die Bukowski nicht mehr selbst erlebte, die aber die Generation ihrer Eltern prägte. Es ging jedenfalls schnell: „Ein paar Worte“, die den Nachlass erklärten, schreibt sie, „mehr brauchte es nicht. Ohne Zögern nahm ich alles an mich.“

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