"Heldenplatz" am Wiener Burgtheater:Hat es einer knallen gehört?

"Heldenplatz" am Wiener Burgtheater: Gehören fix zu Frank Castorfs Verfahren: epische Videosequenzen aus einer Art Bunker. Hier mit der Schauspielerin Birgit Minichmayr.

Gehören fix zu Frank Castorfs Verfahren: epische Videosequenzen aus einer Art Bunker. Hier mit der Schauspielerin Birgit Minichmayr.

(Foto: Matthias Horn/Burgtheater)

"Heldenplatz" läuft wieder am Wiener Burgtheater: Der Rechtspopulismus in Österreich ist dort kein Thema. Frank Castorf hat seine eigenen Methoden, "etwas explodieren" zu lassen.

Von Cathrin Kahlweit

Eines war von Anfang an klar: Wo Frank Castorf draufsteht, ist Frank Castorf drin. Einige Zuschauer im Wiener Burgtheater, wo Thomas Bernhards legendäres Stück "Heldenplatz" nach mehr als 35 Jahren wieder einmal Premiere hatte, wussten dennoch besser als andere, was auf sie zukam: Manche hatten, versteckt in ihren Handtaschen, Snacks und Trinkflaschen mitgebracht. Die wurden dann auch nach drei, vier Stunden hervorgeholt.

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