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Debattenkultur:"Solidarität ist das einzige Mittel gegen Verbitterung"

Heinz Bude über die moralische Mobilmachung der Gegenwart: "Es ist nicht so, dass böse Mächte über uns gekommen sind. Die Mehrheit wollte das so."

(Foto: Rodrigo De Mendoza)

Um weiterzukommen, brauchen wir einen Begriff von Solidarität, der alle mit einbezieht: Ein Gespräch mit dem Soziologen Heinz Bude über eine Idee der Arbeiterbewegung, Trittbrettfahrer und Empathie.

Solidarität. Die Zukunft einer großen Idee" heißt das neue Buch des Soziologen Heinz Bude (Carl Hanser Verlag, 176 Seiten, 19 Euro). Er fordert darin ein neues Verständnis von Solidarität. Die Sehnsucht danach sei stark in der Gesellschaft, werde derzeit aber "von rechts bedient und von links liegen gelassen". Wir trafen ihn zu einem Gespräch über die Abkehr vom Neoliberalismus und die Notwendigkeit starker Botschaften.

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