SachbuchHüte dich vorm „Herrenrechtler“

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In der deutschen Frauenbewegung der Jahrhundertwende: Anita Augspurg, Marie Stritt, Lily Braun, Minna Cauer und Sophie Goudstikker (von links).
In der deutschen Frauenbewegung der Jahrhundertwende: Anita Augspurg, Marie Stritt, Lily Braun, Minna Cauer und Sophie Goudstikker (von links).
Scherl

In „Die Vorkämpferinnen“ zeigt Bianca Walther, was sich gerade jüngere Leserinnen und Leser heute von den ganz frühen Feministinnen abgucken können.

Von Jakob Schrenk

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„Man kommt sich auf dem Gebiet der Frauenfrage wie ein Wiederkäuer vor. Es liegt an der Taktik unserer Gegner, die wieder und wieder dieselben Behauptungen aufstellen … und uns damit nötigen, das zehnmal Gesagte noch einmal zu sagen.“ Diese Sätze schrieb die Feministin Hedwig Dohm bereits 1907. Weit über ein Jahrhundert später dürfte die Wiederkauwut noch größer sein: Frauen stellen im neuen Bundestag nur 32 Prozent der Abgeordneten, erledigen nach wie vor den Großteil der Hausarbeit und haben schlechtere Karrierechancen. Und in Zeiten des Rechtspopulismus droht nun sogar der Backlash des Patriarchats. Wie soll man da nicht verzagen? Ist der feministische Kampf überhaupt zu gewinnen?

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