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Haus der Kunst:Die Überraschung ist kein Coup

Haus der Kunst in München, 2017

Krisengebiet Haus der Kunst: Das Personal zerstritten, die Finanzen im Argen, die Bausubstanz marode.

(Foto: Johannes Simon)

Der bayerische Staat beruft den kaum bekannten Kurator Andrea Lissoni von der Tate Modern in London als neuen Direktor ans Haus der Kunst. Wird es ihm gelingen, die Arbeitsfähigkeit des angeschlagenen Hauses wieder herzustellen?

Von Catrin Lorch und Susanne Hermanski

Die Nachricht, dass der Kunsthistoriker und Kurator Andrea Lissoni ab 1. April 2020 neuer Direktor des Münchner Hauses der Kunst wird, ist eine Überraschung. In der Kunstszene hatte wohl kaum einer den Namen des im Jahr 1970 in Mailand geborenen Südtirolers auf der Liste, der seit fünf Jahren als Senior Curator für den Bereich Film und internationale Kunst an der Londoner Tate Modern Gallery verantwortlich ist.

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