BonnJetzt mit mehr Gegenwart

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Das Ortsschild Swiftkirchen, das während der Taylor-Swift-Konzerte 2024 in Gelsenkirchen aufgestellt wurde, im Haus der Geschichte.
Das Ortsschild Swiftkirchen, das während der Taylor-Swift-Konzerte 2024 in Gelsenkirchen aufgestellt wurde, im Haus der Geschichte. (Foto: IMAGO/Bonn.digital)

Stalin-Statue, VW-Käfer, Klimakleber: Im gelungen umgestalteten Bonner Haus der Geschichte findet nun auch neueste deutsche Vergangenheit ihren Platz. Ein Besuch vor der Wiedereröffnung.

Von Alexander Menden

Um live zu erleben, wie ungeheuer der Politikwissenschaftler Francis Fukuyama 1989 mit seinem Diktum vom „Ende der Geschichte“ danebenlag, genügt ein Blick in den letzten Saal des Bonner Hauses der Geschichte: Am selben Tag, an dem der Bundestag in Berlin die Wiedereinführung der Wehrpflicht beschließt, hat eine Mitarbeiterin des zeitgeschichtlichen Museums Schilder mit Sprüchen wie „Bücher statt Bomben“ und „Politiker(*innen) in den Wehrdienst“ von einer Schüler-Demo in der Bonner Innenstadt mitgebracht. An der Wand gleich daneben hängen Plakate, die in ähnlichem Ton zu einer Ablehnung der Wiederbewaffnung aufrufen. Sie sind 70 Jahre alt, Dokumente der öffentlichen Debatte, die 1955 vor der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in der noch jungen Bundesrepublik tobte.

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