DebattenkulturHass ist keine Meinung? Leider schon

Lesezeit: 5 Min.

Welche Aussagen sind okay, welche nicht? Die Grenzen der Meinungsfreiheit schienen zuletzt enger gesetzt zu werden.
Welche Aussagen sind okay, welche nicht? Die Grenzen der Meinungsfreiheit schienen zuletzt enger gesetzt zu werden. Illustration: Shutterstock, sted/SZ

Der Kreuzzug der US-Regierung gegen Gruppen wie Hate Aid ist absurd. In einer Sache haben die Verfechter absoluter Redefreiheit jedoch recht.

Essay von Ronen Steinke

Hate Aid ist eine deutsche Organisation, die Menschen dabei hilft, strafbare Beleidigungen und Bedrohungen im Internet zur Anzeige zu bringen. Es ist eine Organisation, die deshalb schon länger den Zorn amerikanischer Digitallibertärer und Rechtspopulisten auf sich zieht, die der Meinung sind, in Deutschland würde zu viel „zensiert“. Und es ist eine Organisation, die, wie leider auch viele andere hierzulande, den Diskurs um die Meinungsfreiheit mit einer Floskel verkleistert. „Es gibt ein Recht auf freie Meinung“, schreibt die Organisation in ihrem Profil auf Instagram. „Aber keins auf Hass.“ Was für ein Satz. Das stimmt natürlich nicht. Es gibt ein Recht auf Hass. Durchaus. Und zwar: zum Glück! Hier der Versuch einer Klärung.

Zur SZ-Startseite

Künstliche Intelligenz
:Was, wenn sich alle irren?

Laut der Investorenlegende Steve Eisman beruht das internationale Finanzsystem heute auf einer einzigen Annahme: Die gängigen KI-Modelle werden stetig besser. Aber da gibt es berechtigte Zweifel – die Konsequenzen wären gigantisch.

SZ PlusVon Felix Stephan

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: