Hollywood„Es ist die Hölle“

Lesezeit: 3 Min.

Harvey Weinstein im März 2026 vor Gericht in New York.
Harvey Weinstein im März 2026 vor Gericht in New York. Curtis Means/via REUTERS

Harvey Weinstein gibt ein großes Interview aus dem Gefängnis heraus. Einsehen, Reue, gar eine Bitte um Vergebung nach den Vorwürfen wegen sexuellen Missbrauchs sucht man darin beinahe vergeblich.

Von Kathleen Hildebrand

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Es ist eine Szene wie aus einem Film: Der große, gefallene Hollywood-Filmproduzent sitzt geschwächt in einem Rollstuhl, in einem kahlen Gefängnisraum. Das Interview, das seinen Ruf wenn nicht retten, aber wenigstens relativieren soll, ist vorbei, die Zeit war knapp. Ein Wärter schiebt den Produzenten raus, da richtet er sich nochmal auf und ruft über die Schulter dem Reporter zu: „Du musst das schnell veröffentlichen, Maer. Ich hab dir eine verdammte exklusive Geschichte gegeben!“ Dann verliert sich seine Stimme im Flur zurück zu seiner Zelle.

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:Also doch: verurteilt

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SZ PlusVon Jürgen Schmieder

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