In der Memorial Church von Harvard hallen noch die Klänge von Beethovens Streichquartett „Serioso“ nach, als Hazel Brugger den US-Präsidenten mit einem Konterbier vergleicht. Üblicherweise gibt es kaum Unlustigeres als Humoristen und Humoristinnen, die sich auf der theoretischen Ebene mit Humor auseinandersetzen – zumal wenn sie das in einer Kirche voller Elitestudenten tun. Und auch die sonst zuverlässig witzige deutsch-amerikanisch-schweizerische Stand-up-Komödiantin Brugger gerät im Laufe dieses Harvard-Panels zum Thema „Comedy in Times of Crisis“ an die Grenzen ihrer Unterhaltungskünste. Nachdem zwischendurch minutenlang kaum ein Lacher zu hören gewesen ist, sagt Brugger: „Ich liebe es, wie unlustig das hier gerade wird.“
USAHallo Harvard, hier spricht Germany
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Hazel Brugger vergleicht Trump mit Bier, und alle kleben an Heidi Reichinnek: Auf einer Konferenz in Harvard sollen die deutsch-amerikanischen Beziehungen gepflegt werden. Richtig kontrovers wird es erst beim Thema Migration.
Von Boris Herrmann

Jan Böhmermann:„Klingt wie ein Witz? Ist keiner“
Manchmal wünsche er sich, ihn hätte ein anderer Beruf ereilt, sagt Jan Böhmermann. Ein offenes Gespräch über den „unvernünftigen Planungszwischenfall“ rund um den Rapper Chefket, Antisemitismus, neue Nazis, Medien als Material – und darüber, warum er glaubt, dass niemand absichtlich ein Arschloch ist.
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