In der Memorial Church von Harvard hallen noch die Klänge von Beethovens Streichquartett „Serioso“ nach, als Hazel Brugger den US-Präsidenten mit einem Konterbier vergleicht. Üblicherweise gibt es kaum Unlustigeres als Humoristen und Humoristinnen, die sich auf der theoretischen Ebene mit Humor auseinandersetzen – zumal wenn sie das in einer Kirche voller Elitestudenten tun. Und auch die sonst zuverlässig witzige deutsch-amerikanisch-schweizerische Stand-up-Komödiantin Brugger gerät im Laufe dieses Harvard-Panels zum Thema „Comedy in Times of Crisis“ an die Grenzen ihrer Unterhaltungskünste. Nachdem zwischendurch minutenlang kaum ein Lacher zu hören gewesen ist, sagt Brugger: „Ich liebe es, wie unlustig das hier gerade wird.“
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Rund 1000 Menschen haben sich am Wochenende zur „German American Conference“ an der ruhmreichsten Universität der USA versammelt.
Sophie Park/Getty Images via AFPHazel Brugger vergleicht Trump mit Bier, und alle kleben an Heidi Reichinnek: Auf einer Konferenz in Harvard sollen die deutsch-amerikanischen Beziehungen gepflegt werden. Richtig kontrovers wird es erst beim Thema Migration.
Von Boris Herrmann
