Süddeutsche Zeitung

Harry Styles und Chris Pine:"Dämliche Spekulation"

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Hat der Musiker Harry Styles den Schauspieler Chris Pine bespuckt? Das Internet bebt. Ein Sprecher hingegen sagt, es handele sich um eine "Online-Illusion".

Von David Steinitz

Filmkunst ist natürlich eine feine Sache, aber die wichtigste Frage beim Filmfestival von Venedig lautet derzeit: Hat der Popstar Harry Styles den Hollywoodstar Chris Pine angespuckt? Das zumindest glauben viele Menschen in Aufnahmen von einer Premiere zu erkennen, die Videos haben selbstverständlich längst Klickzahlen im Millionenbereich. Der Musiker Styles spielt die Hauptrolle im Drama "Don't Worry Darling", das in Venedig Premiere feierte. Auch Pine spielt in dem Film mit, weshalb die beiden im Kino nebeneinandersaßen. Pine hat zuerst seinen Platz eingenommen, dann folgt Styles, und es sieht zumindest so aus, als würde er Pine in den Schoß spucken, bevor er sich setzt.

Die Causa ist die nächste Volte in einer für alle PR-Verantwortlichen vermutlich desaströsen Pressetour. Denn bereits zuvor hatte es Zoff um den Film gegeben. Ursprünglich hatte Shia LaBeouf die Hauptrolle spielen sollen, der dann von Regisseurin Olivia Wilde gefeuert wurde. Sagt zumindest sie. LaBeouf sagt, er sei derjenige, der sich entschlossen habe zu gehen. Dann wurde er durch Harry Styles ersetzt, der mittlerweile mit der Regisseurin liiert ist, die wiederum nicht mehr mit ihrer Hauptdarstellerin Florence Pugh spricht. Angeblich haben sich die beiden komplett überworfen und ignorierten sich bei den Auftritten auf dem roten Teppich und dem Podium der Pressekonferenz stoisch.

Nun also noch die vermeintliche Spuck-Attacke, auf die wiederum das obligatorische Internetbeben folgte. Und jetzt: ein Dementi. Ein Sprecher Pines verkündete im Brustton der Empörung: "Das ist eine lächerliche Geschichte." Es handele sich um eine "merkwürdige Online-Illusion" und um eine "dämliche Spekulation". Da würde ein Drama konstruiert, wo schlicht und einfach keines gewesen sei. Die beiden Herren empfänden "nichts als Respekt" füreinander. Na dann - zurück zur Filmkunst.

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