NachrufDas Kino, ein ewiges Mysterium

Lesezeit: 3 Min.

„Es gab Kneipen, in denen man zusammenhockte. Und so fing man an herumzuspinnen ...“ Hark Bohm kam in den Sechzigerjahren in München mit der Filmbranche in Kontakt.
„Es gab Kneipen, in denen man zusammenhockte. Und so fing man an herumzuspinnen ...“ Hark Bohm kam in den Sechzigerjahren in München mit der Filmbranche in Kontakt. (Foto: Ulrich Perreydpa)

Der Regisseur und Schauspieler Hark Bohm ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Nur wenige prägten den deutschen Nachkriegsfilm so wie er. Bis zuletzt war er aktiv, Fatih Akins Drama „Amrum“ basiert auf seinen Kindheitserinnerungen.

Von David Steinitz

Der alte Mann und das Meer, so endet der letzte Film von Hark Bohm. Er konnte ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr selbst inszenieren. „Amrum“ basiert auf seinen Kindheitserinnerungen auf der Nordseeinsel am Ende des Zweiten Weltkriegs. Das Drehbuch schrieb er noch, die Regie gab er schweren Herzens an seinen Schüler Fatih Akin ab. Am Ende des Films zeigt Akin seinen Mentor, wie er mit Mitte achtzig in den Dünen am Strand steht und aufs Wasser blickt. Für die Zusammenarbeit haben die beiden eine rührende Formulierung gefunden, „Amrum“ sei „ein Hark-Bohm-Film von Fatih Akin“.

Zur SZ-Startseite

Nachruf auf Diane Keaton
:Ein richtiger Mensch zwischen all den Hollywoodmarionetten

Die große Schauspielerin Diane Keaton, die durch „Der Pate“ und „Der Stadtneurotiker“ weltberühmt wurde, ist tot. Eine Verneigung.

SZ PlusVon David Steinitz

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: