Der alte Mann und das Meer, so endet der letzte Film von Hark Bohm. Er konnte ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr selbst inszenieren. „Amrum“ basiert auf seinen Kindheitserinnerungen auf der Nordseeinsel am Ende des Zweiten Weltkriegs. Das Drehbuch schrieb er noch, die Regie gab er schweren Herzens an seinen Schüler Fatih Akin ab. Am Ende des Films zeigt Akin seinen Mentor, wie er mit Mitte achtzig in den Dünen am Strand steht und aufs Wasser blickt. Für die Zusammenarbeit haben die beiden eine rührende Formulierung gefunden, „Amrum“ sei „ein Hark-Bohm-Film von Fatih Akin“.
NachrufDas Kino, ein ewiges Mysterium
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Der Regisseur und Schauspieler Hark Bohm ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Nur wenige prägten den deutschen Nachkriegsfilm so wie er. Bis zuletzt war er aktiv, Fatih Akins Drama „Amrum“ basiert auf seinen Kindheitserinnerungen.
Von David Steinitz
