Insolvenz des Harenberg Verlags"Buchreport" ist pleite

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Der Letzte macht das Licht aus: die alte Zentrale des Harenberg Verlags in Dortmund.
Der Letzte macht das Licht aus: die alte Zentrale des Harenberg Verlags in Dortmund. (Foto: imago stock&people)

Die berühmte "Spiegel"-Bestsellerliste wird in Wahrheit von dem Branchenmagazin "Buchreport" erstellt. Jetzt ist der Verlag dahinter insolvent. Wie geht es weiter?

Von Lisa Priller-Gebhardt

Der Harenberg-Verlag stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens und verkauft sein Kernprodukt, das Fachmagazin Buchreport. Diese Meldung des Verlegers Timo Busch in eigener Sache erschien am Dienstagabend bei Buchreport.de. Der traditionsreiche Dortmunder Verlag publiziert seit 50 Jahren das Magazin, das unter anderem die Spiegel-Bestsellerlisten erstellt. Harenberg sei "direkt und indirekt" von der Schieflage der gesamten Busch Glatz Gruppe betroffen, erklärt Timo Busch in eigener Sache: "Für mehrere andere Gesellschaften der Unternehmensgruppe wurden bereits Insolvenzverfahren beantragt beziehungsweise eröffnet".

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