Platte von Hape KerkelingFür einen Scherz nicht lustig genug

Lesezeit: 3 Min.

Der Sound seines Albums "Mal unter uns..." ist flach ist wie ein Smartphonedisplay, und Hape klingt wie ein Roboter, der einen Frosch im Hals hat.
Der Sound seines Albums "Mal unter uns..." ist flach ist wie ein Smartphonedisplay, und Hape klingt wie ein Roboter, der einen Frosch im Hals hat.
Susie Knoll

Der Volksentertainer Hape Kerkeling hat eine Platte aufgenommen. Ernstzunehmende Kunst soll sie offenbar nicht sein. Aber was dann?

Von Juliane Liebert

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Ein Leser bat nach der Rezension auf Helene Fischer darum, dass wir Schlager bitte in Zukunft "wertfrei und objektiv" besprechen mögen. Das kann daran liegen, dass er Hape Kerkelings neues Album "Mal unter uns..." noch nicht hören musste. Wie könnte man im Angesicht solcher Schönheit objektiv bleiben? Aber eine grundlegende Frage wirft der Einwand natürlich auf: Darf man Schlager besprechen, wenn man keinen Schlager mag? Mögen Politikjournalisten denn Politiker? Lieben Kriegsreporter Krieg?

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Helene Fischer hat ein neues Doppelalbum und nennt es "Rausch". Der Titel soll dreckig und gefährlich wirken. Aber nach dem Hören stellt sich die Frage: Wenn es entweder gar keine Musik mehr gäbe oder nur die von Helene Fischer, was wäre dann die bessere Option?

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