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Stockholm:Die Guten und der Ausgezeichnete

Fünf Tage dauert die "Nobelwoche" in Schweden, an deren Ende die Preise verliehen werden, hier von König Carl Gustav (rechts) an Peter Handke.

(Foto: Jonas Ekstromer/AFP)

Vom ökologisch korrekten, höfischen und auch sonst bemerkenswerten Abend der Nobelpreisverleihung in Stockholm.

Es war grau und nass gewesen in Stockholm, und der Himmel hatte so tief gehangen, dass die Nacht in den Tag überging und der Tag in die Nacht, ohne dass es je wirklich hell geworden wäre. Es hatte geregnet, es war windig gewesen, zuletzt hatte es sogar geschneit. Im Foyer des Grand Hotel, in dem, wie in jedem Jahr, die Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger mit ihren Freunden und Familien wohnten, bildeten sich immer wieder neue Gruppen. Man sah ihnen an, dass der Schritt nach draußen, und sei es nur zum Taxi vor der Tür, einige Überwindung kostete. Draußen lag die Stadt, die, vom Wasser aus betrachtet, immer ein wenig aussieht wie ein in den Norden versetztes Venedig, größer, gröber und kälter, aber fast ebenso unwahrscheinlich.

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